Susi und Simon unterwegs

2 Monate in China
 
 

Verkehrswesen


Es gibt auf dieser Welt wahrscheinlich kein zweites Land, wo soviel gehupt wird wie in China.
Das Auto gilt hier wie auch in Deutschland als Statussymbol Nummer 1. Beijing, die Fahrradstadt ist lange passe. Was es aus der Fahrradaera noch gibt sind superbreite Radwege, auf denen man heute allerdings zunehmend mit Taxis konkurriert, die so den Hauptverkehr umgehen.
Zurueck zum Gehupe: in chinesischen Autos scheint in den Anfangsjahren die Bremse vergessen worden zu sein, jedenfalls denken alle, man kann nicht bremsen sondern nur hupen. Die Folge ist, dass man mit Hochgeschwindigkeit auf 6-spurige Kreuzungen zudonnert und sich durch lautes Hupen ankuendigt. Vorfahrt hat immer der mit der lautesten Hupe oder derjenige, der am entschiedensten ausschreitet.
Wir hatten uns Raeder gemietet und sind durch Peking geradelt, Susis Kette ist mitten auf der fussballfeldbreiten Kreuzung runtergesprungen und seit wir das beide ueberlebt haben, kommen wir mit dem Verkehr zurecht. Susi meinte sogar sie faende das System super, kein unnuetzes warten vor leeren Kreuzungen und hinter Schleichern ....
Ich glaube allerdings, dass sie zum Zeitpunkt als sie das sagte noch unter Schock stand, wegen der Sache auf der Kreuzung.

Tatsaechlich sollte man vielleicht auch erwaehnen, dass wir noch keinen einzigen Unfall erlebt haben (toitoitoi), da das Chaos darueberhinwegtaeuscht, dass die Chinesen im Grunde ueberaus ruecksichtsvolle Menschen sind. Fussgaenger muessen - sofern sie vernuenftig sind - keine allzu grosse Angst haben.
Ueberhaupt die Menschen! Das ist ein ganz eigenes Kapitel.

4.9.09 14:09

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