Susi und Simon unterwegs

2 Monate in China
 
 

Von Hoehen- und anderen Krankheiten

Wir sind ja nun eine lustige Reisegruppe aus vier Hauptdarstellern. Nicht zu vergessen sind allerdings die Nebendarsteller, die wir in unseren Koerpern mit uns fuehren. Zuerst hatte Susi Schnupfen und Fieber, kein Wunder bei der dreckigen Luft in den Grossstaedten. Dann hatte ich Schnupfen, dann hatte Susi Durchfall, dann ich Verstopfung, dann den gleichen Durchfall, dann Wolfi Kopfweh von der Hoehe, dann Jens Durchfall, dann ich Kopfweh von der Hoehe. Jetzt gehts uns grade allen ganz gut, mal davon abgesehen, dass wir die letzte Nacht durchgemacht haben, weil der Bus auf ueber 4000m Hoehe durch Schlagloecher rumpelte die uns bis zur Decke schleuderten. Gluecklicherweise ist man immer irgendwie abwechselnd fertig, so kann immer die Haelfte der Gruppe schoene Wanderungen unternehmen, waehrend der Rest sich eine Pause goennt. Insgesamt geht es uns also gar nicht so schlecht ;-) Von Xinining, der Haupstadt Qinghais ging es mit einem Nachtbus nach Maqin. Der Bus war ein Schlafwagen, jedoch waren die Betten mit 1,50 Metern eher auf einen Kindergartenausflug ausgelegt. Maqin liegt abseits der touristischen Routen. In der Naehe steht aber der heiligste Berg der oestlichen tibetischen Provinzen, der Amnye Machen. Leider haben wir ihn nur von weit weit weg gesehen, auch einer Wanderung in dem Gebiet wurde nichts, da die einzige Zugangsstrasse ueberschwemmt war. Stattdessen konnten wir ein paar andere kleine Berge besteigen und fantastische Aussichten ueber das karge tibetische Hochplateau in uns aufnehmen. Kein Baum steht hier, nur einige Weidengebuesche, Enziane von blau bis weiss und Edelweiss. Dazwischen grasen Yaks und Kaschmirschafe. Wir sind nun eine weite Strecke ueber dieses Hochplateau gefahren (820 km) und befinden uns in Yushu.

15.9.09 14:19

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