Susi und Simon unterwegs

2 Monate in China
 
 

Aus den Urwaeldern, auf die Berge ...

Auf der Forschungsstation war es wirklich interessant ... mit was sich
Biologen so alles die Zeit vertreiben! Sammeln von "Litter", von Dingen, die
von Baeumen fallen, Saftflussmessungen, Baumdickenaenderungen sommers wie
winters ...
Nun ja, wir sind ja alles Geografen und nach einem leckeren Mittagessen (wie
immer) ging es daher weiter. Wir naehern uns jetzt wieder den Bergen.
Diesmal fahren wir aber nicht ueber ein einsames Hochplateau, sondern wir
sind auf einer der touristisch ausgebauten Strassen unterwegs.
Auf unserem Fahrplan stehen die UNESCO-Weltkulturerbe Staedte Dali und
Lijiang. Beide haben eine wunderschoene Altstadt, mit kleinen, verwinkelten
Gaesschen und niedrigen Steinhaeusern. Dali hat einige schoene Tuerme und
Pagoden, Lijiang wird von vielen klaren Bergbaechen durchflossen (die
oberhalb der Stadt klarer sind als unterhalb ;-), ueberall plaetschert es
und Baeume stehen in den sowieso schon engen Wegen. Nachts sind die Baeume
beleuchtet (von Zigtausend Watt Halogenscheinwerfern) sodass man durch einen
gruen-orangen Zauberwald spaziert.
Sehr schoen ist das alles, aber auch seeeeehr touristisch, ueberall ist
etwas los und nach Sonnenuntergang blitzen in mancher Huette Stroboskope und
zucken Chinesen rythmisch zu Technowummern.
Wir halten noch kurz in der Tigersprungschlucht, einer 3900m tief
eingeschnittenen Klamm, die sich der Jangtse geschaffen hat, da sich das
Gebiet ueber die letzten 30000 Jahre bestaendig gehoben hat. Der Fluss nimmt
dabei einen Z-foermigen Verlauf und folgt den Schwaechezonen, die entlang
verschiedener Verwerfungslinien und Brueche in den Platten bestehen.
Dann verlassen wir den "beaten track" des chinesischen Binnentourismus und
es geht wieder ein bischen hoeher hinauf ... so auf 4000m.
Wir sind diesmal ganz im Sueden des tibetischen Hochplateaus, es wird hier
von drei tiefen Schluchten durchschnitten: dem Jangtse, dem Yarlong Tsangpo
und dem Mekong (ich glaub die drei waren es ;-) ich schaus nochmal nach).
Es ist daher diesmal auch nicht flach und weit, mit einzelnen Bergipfeln,
sondern zerruettet, mit tiefen Taelern, hohen, schneebedeckten Bergen und
den unterschiedlichsten Gesteinen. Es wird hier mittlerweile schon Herbst
(bei euch daheim ja wahrscheinlich auch), daher faerben sich die Weiden und
Pappeln gelb und die Vogelbeeren rot und bedecken die braunen Haenge mit
tollen Farben.
Ganz im Nordwesten verlassen wir schliesslich Yunnan und weiter gehts auf
holprigen Strassen durch Sichuan. An vielen Kontrollstellen muessen wir
unsere Ausweisnummern notieren lassen, und manch ein Polizist guckt sich die
Fotos der blonden Maedels etwas laenger an. Wir sind wieder in einer Gegend,
in der sich nur wenige Touristen blicken lassen. Yaks weiden am Strassenrand
in den Taelern, in den Hochlagen sind die Sommerlager der Nomaden bereits
abgebaut.
... ach, es gaebe viele tolle Fotos, obwohl die meisten vom Bus aus
geschossen wurden. Leider hab ich den Speicherplatz auf dem Blog schon
aufgebraucht, also mal gucken, was ich mit einfallen lasse :-)
Ein paar Fotos, noch aus den Urwaeldern gibts auf jeden Fall jetzt schon.
Liebe Gruesse an euch alle! Simon ... und auch von der Susi (soll ich
sagen!!!)

Auf der Forschungsstation war es wirklich interessant ... mit was sich Biologen so alles die Zeit vertreiben! Sammeln von "Litter", von Dingen, die von Baeumen fallen, Saftflussmessungen, Baumdickenaenderungen sommers wie winters ...

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Nun ja, wir sind ja alles Geografen und nach einem leckeren Mittagessen (wie immer) ging es daher weiter. Wir naehern uns jetzt wieder den Bergen. Diesmal fahren wir aber nicht ueber ein einsames Hochplateau, sondern wir sind auf einer der touristisch ausgebauten Strassen unterwegs.

Auf unserem Fahrplan stehen die UNESCO-Weltkulturerbe Staedte Dali und Lijiang. Beide haben eine wunderschoene Altstadt, mit kleinen, verwinkelten Gaesschen und niedrigen Steinhaeusern. Dali hat einige schoene Tuerme und Pagoden, Lijiang wird von vielen klaren Bergbaechen durchflossen (die oberhalb der Stadt klarer sind als unterhalb ;-), ueberall plaetschert es und Baeume stehen in den sowieso schon engen Wegen. Nachts sind die Baeume beleuchtet (von Zigtausend Watt Halogenscheinwerfern) sodass man durch einen gruen-orangen Zauberwald spaziert.

Sehr schoen ist das alles, aber auch seeeeehr touristisch, ueberall ist etwas los und nach Sonnenuntergang blitzen in mancher Huette Stroboskope und zucken?Chinesen rythmisch zu Technowummern.

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Wir halten noch kurz in der Tigersprungschlucht, einer 3900m tief eingeschnittenen Klamm, die sich der Jangtse geschaffen hat, da sich das Gebiet ueber die letzten 30000 Jahre bestaendig gehoben hat. Der Fluss nimmt dabei einen Z-foermigen Verlauf und folgt den Schwaechezonen, die entlang verschiedener Verwerfungslinien und Brueche in den Platten bestehen.

Dann verlassen wir den "beaten track" des chinesischen Binnentourismus und es geht wieder ein bischen hoeher hinauf ... so auf 4000m.

Wir sind diesmal ganz im Sueden des tibetischen Hochplateaus, es wird hier von drei tiefen Schluchten durchschnitten: dem Jangtse, dem Yarlong Tsangpo und dem Mekong (ich glaub die drei waren es ;-) ich schaus nochmal nach).

Es ist daher diesmal auch nicht flach und weit, mit einzelnen Bergipfeln, sondern zerruettet, mit tiefen Taelern, hohen, schneebedeckten Bergen und den unterschiedlichsten Gesteinen. Es wird hier mittlerweile schon Herbst (bei euch daheim ja wahrscheinlich auch), daher faerben sich die Weiden und Pappeln gelb und die Vogelbeeren rot und bedecken die braunen Haenge mit tollen Farben.

Ganz im Nordwesten verlassen wir schliesslich Yunnan und weiter gehts auf holprigen Strassen durch Sichuan. An vielen Kontrollstellen muessen wir unsere Ausweisnummern notieren lassen, und manch ein Polizist guckt sich die Fotos der blonden Maedels etwas laenger an. Wir sind wieder in einer Gegend, in der sich nur wenige Touristen blicken lassen. Yaks weiden am Strassenrand in den Taelern, in den Hochlagen sind die Sommerlager der Nomaden bereits abgebaut.

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... ach, es gaebe viele tolle Fotos, obwohl die meisten vom Bus aus geschossen wurden. Leider hab ich den Speicherplatz auf dem Blog schon aufgebraucht, also mal gucken, was ich mit einfallen lasse :-)

Ein paar Fotos, noch aus den Urwaeldern gibts auf jeden Fall jetzt schon.

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Liebe Gruesse an euch alle! Simon ... und auch von der Susi (soll ich sagen!!!)

6.10.09 12:54

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